1. Unsere Maßnahme knüpft an folgende Gesundheitsziele an
Diabetes mellitus Typ 2: Erkrankungsrisiko senken, Erkrankte früh erkennen und behandeln
Brustkrebs: Mortalität vermindern, Lebensqualität erhöhen
Tabakkonsum reduzieren
Gesund aufwachsen: Lebenskompetenz, Bewegung, Ernährung
Gesundheitliche Kompetenz erhöhen, Patienten(inn)ensouveränität stärken
Depressive Erkrankungen: verhindern, früh erkennen, nachhaltig behandeln
Gesund älter werden
Alkoholkonsum reduzieren
2. Titel der Maßnahme
Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen
3. Art der Maßnahme
3.1 Maßnahmen für die Zielgruppe/ Betroffene
Kurs, Training, Fortbildung
Konferenz, Tagung
Informationsangebote (Flyer, Social Media, Ratgeber, Kurzfilme etc.)
3.2 Maßnahmen für Multiplikatoren
Kurs, Training, Fortbildung
Konferenz, Tagung
Informationsangebote (Flyer, Social Media, Ratgeber, Kurzfilme etc.)
3.3 Maßnahmen in Settings/Lebenswelten
Kindertageseinrichtung Einrichtungen der medizinischen und pflegerischen Versorgung
Schulen Senioreneinrichtungen
Kommunen / Stadtteile Freizeit- und Sporteinrichtungen
Migrantentreffpunkt
3.4 sonstiges
4. Vorrangige Zielgruppe(n)
keine besondere Zielgruppe, wir wollen alle Menschen erreichen
Frauen / Mädchen Männer / Jungen
Kinder Jugendliche Erwachsene Ältere Menschen
sozial Benachteiligte
Berufstätige einer Branche
Sonstige Patienten, chronisch Kranke und Behinderte
5. Kooperationspartner der Maßnahme
keine
ja, folgende Krankenkassenverbände, Selbsthilfeorganisationen, Selbsthilfekontaktstellen, DPW u.a. (s. www.selbsthilfefreundlichkeit. de
gewünscht
6. Laufzeit der Maßnahme
seit 2004 unbegrenzt
7. Reichweite der Maßnahme
bundesweit bundeslandübergreifend
Bundesland
Baden-Württemberg Bayern Berlin Brandenburg
Bremen Hamburg Hessen Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Saarland
Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen
lokal, kommunal, regional
8. Die Umsetzung der Maißnahme umfasst(e)
Bestandsaufnahme
Qualitätssicherung
Evaluation
9. Kurzbeschreibung der Maißnahme
Das Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit bietet mit seinem innovativen Konzept Selbsthilfefreundlichkeit als Qualitätsmerkmal eine Vielzahl an Ideen und Impulsen für den systematischen und strukturierten Aufbau von Kooperationen zwischen Gesundheitseinrichtungen und der Selbsthilfe an. Auf der Basis von Qualitätskriterien lernen Gesundheitseinrichtungen, wie sie selbsthilfefreundliche Strukturen schaffen können und ihre Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe immer mit Blick auf die vorhandenen Ressourcen aller Beteiligten neu gestalten können. Schritt für Schritt werden sie darin unterstützt, die auch gesetzlich geforderte Einbindung der Selbsthilfe systematisch und ressourcenschonend zu gestaltet und institutionell zu verankern und damit die Patientenorientierung zu stärken. Das Ziel ist eine verlässlich gestaltete, tragfähige Kooperation auf Augenhöhe. Das Arbeitsprinzip "alle an einen Tisch" bringt die beteiligten Kooperationspartner Gesundheitseinrichtung, Selbsthilfegruppe und Selbsthilfekontaktstelle im Rahmen eines Qualitätszirkels zusammen. In diesem Qualitätszirkel werden gemeinsam Maßnahmen zur Umsetzung der Qualitätskriterien vor Ort entwickelt - damit wird von Anfang nicht nur die Partizipation der Selbsthilfe und ihrer Aktiven als organisierte Patientenschaft, sondern ihre echte Teilhabe und Mitwirkung ermöglicht. Gesundheitseinrichtungen, die das Handlungskonzept gemeinsam mit der Selbsthilfe umgesetzt haben, können sich um eine Auszeichnung als selbsthilfefreundliches Krankenhaus / selbsthilfefreundliche Reha / Praxis etc. bewerben. Die Mitgliedschaft im Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit ist kostenlos, Mitglieder erhalten das Konzept sowie eine umfassende Arbeitshilfe zum Netzwerk. Bei der Auszeichnung von Gesundheitseinrichtungen fallen Kosten an.
10. Kontakt
Institution Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit
Ansprechpartner Antje Liesener
Email selbsthilfefreundlichkeit@paritaet.org
Internet www.selbsthilfefreundlichkeit.de
Telefon 030-24636339