
Diabetes mellitus Typ 2: Erkrankungsrisiko senken, Erkrankte früh erkennen und behandeln

Brustkrebs: Mortalität vermindern, Lebensqualität erhöhen

Tabakkonsum reduzieren

Gesund aufwachsen: Lebenskompetenz, Bewegung, Ernährung

Gesundheitliche Kompetenz erhöhen, Patienten(inn)ensouveränität stärken

Depressive Erkrankungen: verhindern, früh erkennen, nachhaltig behandeln

Gesund älter werden

Alkoholkonsum reduzieren
Depression im Alter: Versorgungsbedarf, Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen und Kosten (AgeMooDe)

Kurs, Training, Fortbildung

Konferenz, Tagung

Informationsangebote (Flyer, Social Media, Ratgeber, Kurzfilme etc.)

Kurs, Training, Fortbildung

Konferenz, Tagung

Informationsangebote (Flyer, Social Media, Ratgeber, Kurzfilme etc.)
Kindertageseinrichtung
|
Einrichtungen der medizinischen und pflegerischen Versorgung
|
Schulen
|
Senioreneinrichtungen
|
Kommunen / Stadtteile
|
Freizeit- und Sporteinrichtungen
|
Migrantentreffpunkt
| |
|
Befragung im häuslichen Setting |
01.02.2012 bis 30.06.2015
Depressionen stellen nach den dementiellen Erkrankungen die zweithäufigste psychiatrische Erkrankung im höheren Alter dar. So konnten bevölkerungsrepräsentative Studien zeigen, dass 13,3 % der Altenbevölkerung klinisch relevante depressive Syndrome aufweisen. Unter den Hausarztpatienten ab 75 Jahren ist sogar fast jeder Vierte betroffen. Die Situation speziell für Depressionspatienten im höheren Lebensalter ist durch eine nur ungenügende Datenlage gekennzeichnet. Insbesondere für den deutschen Kontext sind Versorgungsbedarf und Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen von älteren Menschen mit Depressionen wie auch die damit verbunden Kosten nur ungenügend beschrieben. Dies ist das zentrale Ziel der vorliegenden Studie. Zur geplanten Erfassung des Versorgungsbedarfs, der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen und der Kosten von Depression im Alter wird eine prospektive multizentrische Kohortenstudie durchgeführt. Die Rekrutierung der Depressionspatienten erfolgt basierend auf einem etablierten Netzwerk von Hausarztpraxen in vier deutschen Städten (Bonn, Hamburg, Leipzig, Mannheim). Insgesamt werden so 1.200 (600 depressive, 600 nicht depressive) Patienten befragt. Die Untersuchung der Patienten erfolgt durch geschultes wissenschaftliches Studienpersonal. Hierbei werden ca. 3 stündige voll strukturierte Interviews durchgeführt, welche folgende Bereiche erfassen: Depressionsdiagnostik (dimensional und kategorial), Versorgungsbedarf, Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen und Kosten, Soziodemographie, Lebensqualität, Komorbidität, Kognition, soziales Netzwerk, Beeinträchtigungen in Alltagsaktivitäten, Einstellung zu Depression und Behandlungspräferenzen. Die Befragung der Angehörigen wird in Form von 30 minütigen voll strukturierten Interviews zum Versorgungsbedarf von und der Einstellung zu Depression durchgeführt. Die Datenerhebung bei den Hausärzten erfolgt mittels Fragebögen.