
Diabetes mellitus Typ 2: Erkrankungsrisiko senken, Erkrankte früh erkennen und behandeln

Brustkrebs: Mortalität vermindern, Lebensqualität erhöhen

Tabakkonsum reduzieren

Gesund aufwachsen: Lebenskompetenz, Bewegung, Ernährung

Gesundheitliche Kompetenz erhöhen, Patienten(inn)ensouveränität stärken

Depressive Erkrankungen: verhindern, früh erkennen, nachhaltig behandeln

Gesund älter werden

Alkoholkonsum reduzieren
Evaluation des Einsatzes des internetbasierten verhaltenstherapeutischen Selbsthilfeprogramms (MoodGYM.de) für Menschen mit depressiven Erkrankungen in der stationären Versorgung eine Machbarkeitsstudie

Kurs, Training, Fortbildung

Konferenz, Tagung

Informationsangebote (Flyer, Social Media, Ratgeber, Kurzfilme etc.)

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MoodGYM ist ein internetbasiertes Selbsthilfeprogramm für depressive Erkrankungen (entwickelt durch Wissenschaftler des Centre for Mental Health Research der Australian National University), das auf der kognitiven Verhaltenstherapie basiert und international zu den bereits sehr gut evaluierten Programmen im Bereich computerbasierter kognitiver Verhaltenstherapie gehört. Zur Machbarkeit und Wirksamkeit von MoodGYM bei Patienten im stationären Bereich liegen jedoch bisher keine Ergebnisse vor. Die Studie untersucht die Machbarkeit des Einsatzes von MoodGYM für Patienten mit depressiver Symptomatik in der stationären psychiatrischen Versorgung. Ziel der Studie ist es, systembezogene Zugangsmöglichkeiten und -barrieren aus der Sicht von stationär tätigen Experten (N=30) sowie die Nutzerakzeptanz und Nutzerbereitschaft aus Patientenperspektive (N=200) zu erfassen. Die Rekrutierung der Experten und Patienten findet in verschiedenen psychiatrischen Kliniken in Deutschland statt (Günzburg, Kassel, Bad Emstal, Hofgeismar). Teilnehmende Patienten erhalten im Rahmen ihres Klinikaufenthaltes einen Zugang zu MoodGYM und können das Programm eigenständig und nach ihren Bedürfnissen in der Klinik nutzen. Vor Programmstart sowie acht Wochen danach füllen die Patienten einen Fragebogen zur depressiven Symptomatik, Nutzungsbereitschaft und Nutzerakzeptanz aus. Die Experten werden zu Zugangsmöglichkeiten und -barrieren des Einsatzes von MoodGYM schriftlich mittels eines Expertenfragebogens befragt. Zusätzlich werden zu jedem Patienten neben der klinischen Diagnose sowohl die aktuelle Behandlung (medikamentös, psychotherapeutisch, psychosozial), andere Erkrankungen (inklusive Schweregrad) als auch der Schweregrad der depressiven Erkrankung erfasst. Mit den gewonnenen Studienergebnissen könnten Empfehlungen für Experten und Patienten für den Einsatz von MoodGYM im stationären Bereich formuliert werden. Darüber hinaus könnten die Ergebnisse die Grundlage für eine randomisiert kontrollierte Studie bilden, in der die Wirksamkeit von MoodGYM im Kliniksetting erfasst wird.