Maßnahmendatenbank

1. Unsere Maßnahme knüpft an folgende Gesundheitsziele an
Diabetes mellitus Typ 2: Erkrankungsrisiko senken, Erkrankte früh erkennen und behandeln
Brustkrebs: Mortalität vermindern, Lebensqualität erhöhen
Tabakkonsum reduzieren
Gesund aufwachsen: Lebenskompetenz, Bewegung, Ernährung
Gesundheitliche Kompetenz erhöhen, Patienten(inn)ensouveränität stärken
Depressive Erkrankungen: verhindern, früh erkennen, nachhaltig behandeln
Gesund älter werden
Alkoholkonsum reduzieren
2. Titel der Maßnahme
Schwanger? Mein Kind trinkt mit! Alkohol? Kein Schluck - Kein Risiko!
3. Art der Maßnahme
3.1 Maßnahmen für die Zielgruppe/ Betroffene
Kurs, Training, Fortbildung
Konferenz, Tagung
Informationsangebote (Flyer, Social Media, Ratgeber, Kurzfilme etc.)
3.2 Maßnahmen für Multiplikatoren
Kurs, Training, Fortbildung
Konferenz, Tagung
Informationsangebote (Flyer, Social Media, Ratgeber, Kurzfilme etc.)
3.3 Maßnahmen in Settings/Lebenswelten
Kindertageseinrichtung Einrichtungen der medizinischen und pflegerischen Versorgung
Schulen Senioreneinrichtungen
Kommunen / Stadtteile Freizeit- und Sporteinrichtungen
Migrantentreffpunkt
3.4 sonstiges
Ärztefortbildungen, Elterninformationsabende
4. Vorrangige Zielgruppe(n)
keine besondere Zielgruppe, wir wollen alle Menschen erreichen
Frauen / Mädchen Männer / Jungen
Kinder Jugendliche Erwachsene Ältere Menschen
sozial Benachteiligte Fokus auf Förder-, Haupt-, Realschulen und Berufsklassen mit niedrigerem Bildungsniveau
Berufstätige einer Branche Auszubildende in medizinischen Bereichen (MFA, ZFA, Hebammen, Kinderkrankenpflege, Krankenpflege, Physiotherapie
Sonstige Migrantinnen in Integrations- und Sprachkursen
5. Kooperationspartner der Maßnahme
keine
ja, folgende Bundesministerium für Gesundheit, Drogenbeauftragte, FASD-Netzwerk Nordbayern
gewünscht
6. Laufzeit der Maßnahme
2014 Ende offen
7. Reichweite der Maßnahme
bundesweit bundeslandübergreifend
Bundesland
Baden-Württemberg Bayern Berlin Brandenburg
Bremen Hamburg Hessen Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Saarland
Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen
lokal, kommunal, regional
8. Die Umsetzung der Maßnahme umfasst(e)
Bestandsaufnahme
Qualitätssicherung
Evaluation
9. Kurzbeschreibung der Maißnahme
Senkung der zukünftigen FASD-Inzidenz durch entwicklungsbegleitende alters- und entwicklungsgerechte Informationsvermittlung im Vorfeld von Schwangerschaften Jede Stunde kommt in Deutschland mindestens ein Baby mit den unheilbaren Schäden des Fetalen Alkoholsyndroms zur Welt, weil seine Mutter in der Schwangerschaft Alkohol getrunken hat. Mit einer Prävalenz von ca. 1:70 ist FASD die häufigste nicht genetisch bedingte Ursache für angeborene Fehlbildungen, geistige und psychische Behinderungen, Wachstums- und Entwicklungsstörungen, sowie schwere Verhaltensauffälligkeiten. Dabei ist FASD bei konsequentem Alkoholverzicht zu 100% vermeidbar. Das Wissen zu FASD und das Bewusstsein, dass jeder Schluck Alkohol ein Risiko für das Ungeborene bedeutet, sind noch viel zu gering. Studien zeigen, dass über 50% der Frauen trotz Kenntnis ihrer Schwangerschaft Alkohol trinken. Also ist frühzeitige Aufklärung im Vorfeld von Schwangerschaften notwendig. Deshalb entwickelte die ÄGGF für ihre seit > 60 Jahren erfolgreichen Ärztinneninformationsstunden Unterrichtseinheiten und didaktisches Material zur FASD-Primärprävention für SchülerInnen der Klassen 4-13.
Ziel des Projekts Nachhaltige Sensibilisierung Jugendlicher/junger Erwachsener für die Risiken des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft und Aufklärung zu FASD durch:
- altersentsprechende, subjektiv wichtige, sowie wissenschaftlich fundierte und objektiv relevante Wissensvermittlung zu FASD
- Stärkung der Handlungskompetenz durch Vermittlung sicherer Strategien zur Vermeidung von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft => FASD
- Anschauen und Begreifen mittels Einsatz einer neu entwickelten FASD-Puppe mit den typischen äußeren Merkmalen eines FAS-geschädigten Babys
- FASD-Informationsflyer als Reminder
10. Kontakt
Institution Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e.V. (ÄGGF)
Ansprechpartner Dr. med. Heike Kramer
Email aeggf@aeggf.de kramer@aeggf.de
Internet www.äggf.de
Telefon 040 41919490