
Diabetes mellitus Typ 2: Erkrankungsrisiko senken, Erkrankte früh erkennen und behandeln

Brustkrebs: Mortalität vermindern, Lebensqualität erhöhen

Tabakkonsum reduzieren

Gesund aufwachsen: Lebenskompetenz, Bewegung, Ernährung

Gesundheitliche Kompetenz erhöhen, Patienten(inn)ensouveränität stärken

Depressive Erkrankungen: verhindern, früh erkennen, nachhaltig behandeln

Gesund älter werden

Alkoholkonsum reduzieren
Vom Jungen zum Mann - Gesund erwachsen werden

Kurs, Training, Fortbildung

Konferenz, Tagung

Informationsangebote (Flyer, Social Media, Ratgeber, Kurzfilme etc.)

Kurs, Training, Fortbildung

Konferenz, Tagung

Informationsangebote (Flyer, Social Media, Ratgeber, Kurzfilme etc.)
Kindertageseinrichtung
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Einrichtungen der medizinischen und pflegerischen Versorgung
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Schulen
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Senioreneinrichtungen
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Kommunen / Stadtteile
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Freizeit- und Sporteinrichtungen
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Migrantentreffpunkt
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Ärztefortbildungen, Elterninformationsabende, Lehrerfortbildungen |
Vom Jungen zum Mann - Gesund erwachsen werden Entwicklungsbegleitende und gendersensible ärztliche Informationsgespräche für Jungen zur Gesundheitsförderung und -bildung sowie Förderung der partnerschaftlichen und sexuellen Sozialkompetenz mit einem Fokus auf Jungen aus bildungsfernen Milieus und/oder mit Migrationshintergrund Arztstunden mit vertraulichen Gesprächen und wertschätzenden, altersgerechten Antworten auf drängende, oft schambesetzte Fragen: z.B. Pubertät, zeitgerechte körperliche Entwicklung, Sexualität, Verhütung, sexuell übertragbare Infektionen, Fruchtbarkeit, Schwangerschaft, sexuelle Orientierung, genderbedingte Unterschiede, Möglichkeiten der Prävention von Krankheiten Infos zu geeigneten Ansprechpartnern/Ärzten Motto: Den eigenen Körper mit seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen kennen, schätzen und schützen lernen, zum verantwortungsvollen und gesundheitsförderlichen Umgang mit sich und anderen Jungen ab der Pubertät gelten heute oft als Verlierer der Gesellschaft. Nicht nur weil Mädchen ihnen meist in Bezug auf Kommunikations- und Anpassungsfähigkeit bzw. Leistungsbereitschaft überlegen sind, sondern auch, weil sie bei der Bewältigung der pubertären Entwicklungsaufgaben (z.B. Erlangung einer männlichen Körperidentität/Gestaltung sexueller Beziehungen) weitgehend sich selbst überlassen sind und sich größeren Gesundheitsrisiken aussetzen. Oft wissen Jungen im Gegensatz zu Mädchen nicht, wie und an welchen Arzt sie sich bei Fragen/Problemen wenden können. Bestehende gesundheitsrelevante Angebote nutzen sie viel seltener. Aus Angst unmännlich zu wirken scheuen sie sich den eigenen Körper betreffende Fragen und Unsicherheiten zu äußern. Da es bisher in Deutschland kein Projekt der begleitenden Jungengesundheitsförderung gab, erweiterte die ÄGGF ihre seit > 60 Jahren erfolgreichen Arztstunden für Mädchen durch neue Unterrichtseinheiten und didaktische Materialien (z.B. Hodentastmodell zur Früherkennung von Hodenkrebs) für Jungen der Klassen 4-13.